Wie alles begann...

Im Alter von ca. 4 Jahren machte ich mit dem Kindergarten einen Ausflug mit der Kutsche. Während der Pause durften wir die mir damals riesig erscheinenden Pferde streicheln. Das war das erste Mal, daß ich bewußt ein Pferd von nahem gesehen habe. Seitdem wollte ich unbedingt eins haben...

Einige Jahre später fiel mir in der Leihbücherei das Buch "Ich duze alle Pferde" von Karl Heinz Dömken in die Hände. Ich war fasziniert von den Geschichten und begann "Papparaber" zu züchten... Mit der Zeit hatte ich ein riesiges "Gestüt" mit ca. 150 Papparabern, deren Abstammung ich aus dem Buch entnommen hatte (Die "Stutbücher" existieren noch Heute)!

Im Alter von 13 Jahren durfte ich endlich Reitunterricht nehmen, nachdem ich schon einige Jahre häufig mit verschiedenen Freundinnen zur Reithalle gefahren war und zugesehen hatte. Im nachhinein muß ich sagen, daß es damals das totale Chaos war. Mehrmals in der Stunde gingen die Pferde durch und es gab wohl kaum einen Tag, an dem nicht ein oder mehrere Reiter herunterfielen... Aber ich kannte nichts Anderes und mit der Zeit lernte ich, wie man oben bleibt. Noch heute muß sich ein Pferd schon mehr einfallen lassen als ein paar Hüpfer oder Buckler, um mich von seinem Rücken zu bekommen.

Mein erstes eigenes Pferd war dann die Hessenstute Luzie, ein ehemaliges Schulpferd, damals 15 Jahre alt. Ich war überglücklich! Leider währte dies Glück nicht allzu lang, schon nach ca. 1,5 Jahren bekam Luzie Probleme mit den Sehnen und war von da an nur noch sehr eingeschränkt reitbar. Da ich sie natürlich trotzdem nicht hergeben wollte, zog sie um von der Reithalle, wo sie nur in der Box stand, auf einen ehemaligen Bauernhof mit täglichem Auslauf und Selbstversorgung. Zum ersten Mal machte ich mir Gedanken über die artgerechte Haltung und Fütterung von Pferden. Luzie ist dann noch stolze "fast" 25 Jahre alt geworden (es fehlten 2 Monate), bis ich sie schließlich wegen starker Schmerzen, die von einer mittlerweile aufgetretenen Arthrose kamen, einschläfern lassen mußte.

Zu dem Zeitpunkt hatte ich glücklicherweise schon meinen Hannoveraner Wallach Gaylord, sonst hätte ich vielleicht mit dem Reiten aufgehört.
Wie Luzie war auch er Schulpferd im Reitverein gewesen, allerdings nur 1 Jahr lang, denn er war sehr dominant und schwer zu reiten, weil ihm jeder Reiter erst einmal beweisen mußte, daß er etwas zu melden hat! Heute ist er 19 Jahre alt, topfit und immer noch der Chef auf der Weide.

 


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